Von der Redaktion Bester VPN ·
Transparenz: Die Buttons führen zu den Websites der Anbieter; einige davon können Werbelinks sein, für die wir eventuell eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für Sie. Reihenfolge und Noten hängen nicht von diesen Links ab. So bewerten wir die Anbieter.
Fazit und Noten
Note Bester VPN
Fazit: PrivateVPN ist im Nahbereich schnell, erlaubt zehn Geräte und streamt Netflix USA und BBC iPlayer. Es fehlen eine unabhängige Prüfung, Disney+ und ein 24-Monats-Tarif.
Preis: ca. 2,08 €/Monat · Ideal für: VPN-Einsteiger
- Nur 4 % Tempoverlust auf nahen Servern
- Geld zurück binnen 30 Tagen
- 10 Geräte gleichzeitig
- Kein unabhängiges Audit veröffentlicht
- Entsperrt nicht Disney+
- Kein 24-Monats-Tarif
Die Qualität bestimmt die Reihenfolge. Die Provision entscheidet nur zwischen gleichwertigen Angeboten.
Ein schwedischer Dienst mit Schnellstart
PrivateVPN kommt aus Schweden und gehört zu den kleineren Namen der Branche. Der Dienst fällt vor allem durch drei Dinge auf: ein günstiges Langzeitangebot, schnelle Verbindungen in der Nähe und zehn Geräte pro Konto. Auf der anderen Seite stehen eine fehlende unabhängige Prüfung und ein Streaming-Angebot ohne Disney+. In unserer Rangliste kommt PrivateVPN auf 8,6 Punkte und Platz 15.

Wer eine kurze Antwort sucht: Für Netflix USA, den BBC iPlayer und schnelles Surfen im Nahbereich reicht der Dienst. Wer einen belegten Datenschutz oder Disney+ sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Wem PrivateVPN nützt
- Preisbewusste Langzeitnutzer: Das Dreijahresangebot kostet im Schnitt 2,08 € im Monat.
- Familien: Zehn Geräte gleichzeitig sind erlaubt.
- Nutzer im Nahbereich: Der Tempoverlust auf nahen Servern ist gering.
- Weniger geeignet ist der Dienst für Disney+-Fans und für alle, die einen Prüfbericht sehen wollen.
Preise in Euro
Die Preisseite des Anbieters rechnet in Euro inklusive Mehrwertsteuer ab. Beachten Sie, dass es kein klassisches 12- und kein 24-Monats-Paket gibt.

- 1 Monat: 10,39 €.
- 3 Monate: 6,20 € pro Monat, einmalig 18,59 €.
- 12 Monate plus 24 Monate gratis: Das Angebot läuft insgesamt 36 Monate und kostet 2,08 € pro Monat. Einmalig werden 75 € abgebucht, danach alle 12 Monate wieder 75 €.
- 24 Monate: nicht verfügbar.
In unserer Übersicht steht beim 12-Monats-Tarif deshalb der Preis des Langzeitangebots mit 2,08 € pro Monat. Wichtig: Dahinter stehen drei Jahre Laufzeit, kein einzelnes Jahr. Und nach den ersten 36 Monaten zahlen Sie 75 € pro Jahr, das sind 6,25 € im Monat.
Die Geld-zurück-Garantie dauert 30 Tage und gilt für alle Tarife. Ein kostenloser Tarif fehlt, und laut Top10VPN gibt es auch keine Testphase. Mit einem Konto sind zehn Geräte gleichzeitig erlaubt.
Sitz, Eigentümer und Datenschutz
Hinter dem Dienst steht die PrivateVPN Global AB. Das Unternehmen sitzt in Schweden, wie unter anderem SafetyDetectives festhält. Der schwedische Eigentümer Miss Group übernahm den Anbieter nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2022. Schweden gehört zur EU, das heißt, Datenschutzregeln der Union gelten am Firmensitz.
Wichtiger ist die Prüflage. Laut Top10VPN hat PrivateVPN, Stand August 2026, noch keine Prüfung durch Dritte in Auftrag gegeben. Einen öffentlichen Prüfbericht gibt es nach unserem Wissensstand nicht. Deshalb steht der Dienst in der Wertung für Sicherheit und Datenschutz nur bei 3 von 10 Punkten. Die No-Logs-Zusage ist damit eine reine Herstellerangabe.
Technisch gibt es OpenVPN mit TCP und UDP sowie WireGuard. Laut Top10VPN ist WireGuard nur manuell einzurichten. Daneben ist PPTP an Bord, ein altes Protokoll, das man nicht mehr nutzen sollte. Ein Notausschalter namens Connection Guard ist vorhanden, aber standardmäßig nicht eingeschaltet. Schalten Sie ihn gleich nach der Installation ein.
Streaming
Laut Top10VPN, Stand August 2026, funktionieren Netflix USA und der BBC iPlayer. Disney+ mit britischem Katalog ließ sich nicht öffnen. Zu ORF ON und anderen heimischen Mediatheken im Ausland liegen keine Prüfergebnisse vor. In der Streaming-Wertung erhält PrivateVPN 6,67 von 10 Punkten.
Tempo und Servernetz
Das Tempo ist ein Pluspunkt: Top10VPN ermittelte im August 2026 einen Verlust von 4 Prozent auf nahen Servern, das heißt rund 96 Mbit/s bei einer 100-Mbit/s-Leitung. Auf fernen Servern waren es 18 Prozent Verlust und 82 Mbit/s. Wer vor allem Inhalte aus dem Nachbarland nutzt, profitiert also stärker als jemand, der nach Übersee verbindet.
Das Servernetz ist mittelgroß. Der Anbieter listet 62 Länder und 83 Standorte, die Zahl der Server nennt er nicht. Top10VPN zählte 200 Server in 62 Ländern. Das ist ein überschaubares Netz mit wenigen Servern pro Standort, was bei Spitzenzeiten zu Engpässen führen kann. In der Servernetz-Wertung erhält der Dienst 4,13 von 10.
Das 36-Monats-Angebot richtig einschätzen
Das Langzeitangebot ist der Hauptgrund, sich für PrivateVPN zu interessieren. 75 € für drei Jahre sind wenig Geld für einen Dienst mit zehn Geräten. Gleichzeitig bedeutet es eine lange Bindung an einen Anbieter ohne Prüfbericht und ohne Disney+. Hilfreich ist, dass die 30-Tage-Garantie auch für dieses Paket gilt. Gehen Sie in dieser Zeit strukturiert vor:
- Installieren Sie die App auf Handy und Laptop und schalten Sie den Notausschalter ein.
- Prüfen Sie, ob Netflix USA und der BBC iPlayer mit Ihren Wunschservern laufen.
- Vergleichen Sie das Tempo mit und ohne VPN in Ihrem Heimnetz.
- Entscheiden Sie spätestens vor Tag 30, ob Sie bleiben.
Danach verlängert sich das Abo erst nach 36 Monaten zu 75 € pro Jahr. Setzen Sie sich dafür früh einen Kalendereintrag, damit die erste Folgerechnung keine Überraschung wird.
Vergleich mit den Nachbarn in der Rangliste
PureVPN auf Platz 14 hat eine (wenn auch namenlose) Prüfung und mehr Server, streamt aber weniger Dienste und ist langsamer. VyprVPN auf Platz 16 liegt knapp dahinter. PrivateVPN spielt seine Stärken bei Tempo und Bedienung aus, zahlt dafür aber bei der Sicherheitswertung. Wenn Ihnen Prüfberichte wichtig sind, finden Sie in der Rangliste weiter oben Dienste, die diese vorweisen.
Worauf Sie bei der Einrichtung achten sollten
Bei PrivateVPN lohnt ein kurzer Blick in die Einstellungen. Der Notausschalter Connection Guard ist ab Werk aus, und das alte Protokoll PPTP sollten Sie meiden. OpenVPN ist die sichere Standardwahl, WireGuard erfordert einen manuellen Aufbau, ist dafür aber meist schneller. Wer sich das nicht zutraut, bleibt bei OpenVPN. Prüfen Sie nach dem Verbinden auf einer Seite zur IP-Abfrage, dass tatsächlich die Adresse des Servers angezeigt wird. Das dauert eine Minute und gibt Gewissheit, dass der Schutz im öffentlichen WLAN auch wirklich aktiv ist.
Zahlen, die sich merken lassen
- 62 Länder und 83 Standorte laut Anbieter.
- 200 Server laut Top10VPN.
- 96 Mbit/s auf nahen Servern bei einer 100-Mbit/s-Leitung.
- 10 Geräte pro Konto, 30 Tage Garantie.
Bedienung und Sprache
Die Bedienung erreicht die Höchstnote von 10, weil zehn Geräte und 30 Tage Garantie für alle Tarife gelten. Die Webseite gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Finnisch und Schwedisch. Die Einrichtung von WireGuard erfordert allerdings Handarbeit, was für Einsteiger eine Hürde darstellt.
Im Alltag in Österreich
Für das Surfen im öffentlichen WLAN, im Hotel oder im Zug ist ein VPN wie PrivateVPN sinnvoll, weil der Datenverkehr verschlüsselt über den Server läuft. Das gilt zu Hause bei A1, Magenta oder Drei ebenso wie beim Roaming. Wer von Österreich aus Inhalte aus Großbritannien oder den USA nutzen will, wählt dafür den passenden Serverstandort. Für Disney+ ist PrivateVPN nicht geeignet.
Wie die Wertung entsteht
- Bedienung: 10 von 10.
- Preis: 8,83 von 10.
- Geschwindigkeit: 8,5 von 10.
- Streaming: 6,67 von 10.
- Servernetz: 4,13 von 10.
- Sicherheit und Datenschutz: 3 von 10.
Das schwerste Kriterium, Sicherheit und Datenschutz mit 25 Prozent, ist zugleich die größte Schwäche. Ohne Prüfbericht verliert PrivateVPN dort viele Punkte, die Stärken bei Preis, Tempo und Bedienung gleichen das nur teilweise aus.
Vor- und Nachteile
Positiv
- Nur 4 Prozent Tempoverlust auf nahen Servern.
- Günstiges Langzeitangebot mit 2,08 € im Monat.
- Zehn Geräte, 30 Tage Garantie auf allen Tarifen.
- Netflix USA und BBC iPlayer funktionieren.
- Server in 62 Ländern.
Negativ
- Kein unabhängiges Audit.
- Disney+ funktioniert nicht.
- Kein 24-Monats-Tarif und kein Gratis-Tarif.
- WireGuard nur manuell, Notausschalter nicht standardmäßig aktiv.
- Nach der Aktion Verlängerung zu 75 € pro Jahr.
Fazit
PrivateVPN ist ein ordentlicher, schneller Dienst für den Alltag, der aber mit fehlender Prüfung und ohne Disney+ ins Mittelfeld rutscht. Das Langzeitangebot lockt mit niedrigem Preis, bindet Sie allerdings drei Jahre. Nutzen Sie darum die 30 Tage Garantie, um Streaming und Tempo auf Ihren Geräten zu prüfen, bevor Sie sich festlegen.
Wo PrivateVPN im Gesamtvergleich steht, zeigt unsere Rangliste «bester VPN»: Platz 15 von 29.
Alternativen zu PrivateVPN
- PureVPN Test: VPN-Einsteiger (Note 8,8)
- VyprVPN Test: VPN-Einsteiger (Note 8,6)
Häufige Fragen
Was kostet PrivateVPN?
Das Monatsabo kostet 10,39 €, drei Monate kosten 6,20 € pro Monat. Das Langzeitangebot läuft 36 Monate und kostet 2,08 € pro Monat, einmalig 75 €. Danach zahlen Sie 75 € pro Jahr.
Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?
Ja, 30 Tage auf allen Tarifen. Einen Gratis-Tarif gibt es nicht, laut Top10VPN auch keine Testphase.
Wurde PrivateVPN unabhängig geprüft?
Nein. Laut Top10VPN hat der Anbieter bisher keine Prüfung durch Dritte in Auftrag gegeben.
Funktionieren Netflix USA und BBC iPlayer?
Laut Top10VPN, Stand August 2026, ja. Disney+ mit britischem Katalog ließ sich nicht entsperren.
Wie schnell ist PrivateVPN?
Top10VPN ermittelte im August 2026 einen Tempoverlust von 4 % auf nahen und 18 % auf fernen Servern.
Wie viele Geräte sind erlaubt?
Bis zu zehn gleichzeitig.
Wo sitzt PrivateVPN?
In Schweden. Hinter dem Dienst steht die PrivateVPN Global AB, Eigentümer ist die schwedische Miss Group.
